Die neue, alte Narkose in Bremen

Aus Amerika schwappt ein neuer Trend nach Deutschland. Lachgas beim Zahnarzt. Und das bedeutet nicht, dass Sie lachend im Stuhl sitzen, obwohl vermutlich auch das einen gewissen Spaßfaktor hätte und die Angst vorm Zahnarzt nehmen würde. Lachgas ist eine Mischung aus Sauerstoff und Distickstoffmonoxid.

Immer mehr Zahnärzte in Deutschland Narkotisieren mit Lachgas und das ist ein recht positiver Trend, denn diese Form der Anästhesie hat so gut wie keine Nachteile. Dafür allerdings sehr viele Vorteile. Patienten beschreiben, das sie sich danach fühlen als hätten sie ein bisschen was getrunken, angenehm schwer und entspannt.

Lachgas ist für alle Menschen sinnvoll, die Angst vor der Behandlung haben, sich angespannt fühlen oder Angst vor Spritzen haben. Über eine Maske wird Sauerstoff mit dem Distickstoffmonoxid gemischt, die Dosis langsam gesteigert, bis der Patient sich entspannt, warm und wohlig fühlt. Das Schmerzempfinden geht langsam verloren, der Würgereflex ebenfalls. Die Muskeln werden schwer und kribbelig, wie nach einer ausgiebigen Runde Sport. Die Betäubungsspritze in das Zahnfleisch wird von den meisten Patienten nicht einmal mehr wahrgenommen. So können Sie schmerzfrei und entspannt auf dem Stuhl “dösen” während Ihr Zahnarzt in Ruhe die Behandlung durchführt.

Die neue, alte Narkose beim Zahnarzt in Bremen

Die neue, alte Narkose beim Zahnarzt in Bremen
Bild: pixelio.de

Lachgas hat weder Risiken noch Nebenwirkungen. Ist die Maske mit dem Gas entfernt, dauert es nur knappe 15 Minuten bis das Gas aus der Lunge abgebaut ist und Sie wieder verkehrstüchtig sind. Die Wirkstoffe dringen nicht ins Blut, sondern behindern nur bei der direkten Anwendung bestimmte Rezeptoren im Gehirn. Aufgrund der Risikolosigkeit wird Lachgas mittlerweile auch sehr gern bei Kindern eingesetzt.

Eine Überdosierung ist durch die heutige Technik nicht möglich. Auch bei vielen Zahnchirurgischen eingriffen ist die Narkose mit Lachgas und einer zusätzlichen lokalen Betäubung möglich. Das schont nicht nur Körper, sondern auch den Geldbeutel. Die Narkose mit Lachgas wird nicht von der Krankenkasse getragen, schlägt aber mit nur knappen 50 Euro statt den über 300 Euro für eine Vollnarkose Buche. Denn eine Vollnarkose aus Angstgründen muss meist selbst vom Patient getragen werden.

Bekannt ist das Lachgas seit über 100 Jahren in der Zahnmedizin bekannt und es gab bis heute noch keine Fälle von Unverträglichkeit oder Nebenwirkungen. Einzig eine Wechselwirkung mit Valium ist bekannt. Schwangere sollten aus Vorsicht auf die Anwendung von Lachgas verzichten. Schäden für das Kind sind allerdings keine bekannt.

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